Donnerstag, 18. August 2011

The mission - Part 1


Wie alles begann...

Nun ja, ich war schon als Baby ziemlich übergewichtig und habe mich kaum bewegt. Meine Mama erzählt oft, dass sie mich auf das Sofa setzen und ruhigen Gewissens alleine lassen konnte, weil ich nach einer halben Stunde noch genau so da saß, wie sie mich platziert hatte. Ich mochte Kartoffeln (was ja eigentlich keine Dickmacher sind), Pudding und Schokolade und beschäftigte mich lieber im Sitzen als mich großartig zu bewegen, was wahrscheinlich auch dazu führte, dass ich das Krabbeln erst nach dem Laufen lernte. Ja, ich war ein sehr ruhiges Kind, ruhig und bequem - vielleicht zu bequem. Aber da es ja viele Menschen gibt, die als Baby sehr dick und später doch dünn sind, sollte ich diesen Jahren, was meine heutige Figur angeht,  nicht all zu viel Bedeutung schenken. Im Alter von 3 bis 5 Jahren hatte ich immerhin kaum Probleme mit meinem Gewicht. Kein Wunder, da ich jede Minute damit verbrachte meine 3 Lieblingspuppen spazieren zu fahren. Doch pünktlich zum Beginn der Schulzeit änderte sich das schlagartig. Ich war sehr...sagen wir pummelig und meine Liebe zu Pudding und Schokolade hatte innerhalb der letzten Jahre kein Ende genommen. Meine Eltern machten sich Sorgen und handelten. In der ersten Klasse gab es für mich Volkornbrot und Wasser, was ich ehrlich gesagt gar nicht so übel fand und die Pfunde purzelten - wäre da nicht meine liebe Uromi gewesen, die bei uns wohnte und mich gerne mit einem Pudding überraschte. Dazu sagt man als 6-jähriges Mädchen natürlich nicht nein, immerhin freut man sich über alles was süß ist und das Wort Vernunft kennt man nur aus den Gesprächen Erwachsener, wozu ist man denn auch sonst Kind?! Ich mache meiner Oma das auf keinen Fall zum Vorwurf, weil ich weiß, dass sie es immer gut meinte und sich jeden Tag um mich kümmerte. Falls du das liest Oma: Ich hab dich sehr lieb ♥ Ein Schuljahr später erschien meiner Mama (die sonst immer schlank war, aber zu dieser Zeit auch etwas zugelegt hatte) eine Reha bzw. Kur als beste Lösung, um zu einer normalen Form zurückzufinden. Wie gesagt, so getan und bereits im August 2001 fand ich mich mit meiner Mutti in einer Rehaklinik in Bayern wieder. Die 6 Wochen, die wir dort verbrachten, waren wunderschön und ich konnte letztendlich auch einige Kilos verlieren...

Wie viel Erfolg mir die Reha brachte und wie es danach weiter ging, verrate ich Euch im nächsten Teil, da ich denke, dass es für Euch angenehmer ist, wenn ich die Artikel kürzer halte.

Schreibt mir doch, was Ihr zum Start meiner Serie sagt! Ich würde mich wirklich sehr freuen, da ich Euch einen großen Einblick in mein Leben gebe und gerne wüsste, wie mein Idee bei Euch ankommt!



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